GMIN²T Flächenprojekt München-Rosenheim

Das GMIN²T-Flächenprojekt München – Rosenheim verbindet die klassischen MINT-Fächer mit den Geisteswissenschaften & Nachhaltigkeit und macht die gemeinsamen Schnittstellen sichtbar.

Wir stehen ganz am Anfang eines neuen Zeitalters. Das stabile neuzeitliche Dogma der Trennung zwischen Naturwissenschaften & Geisteswissenschaften kommt in Zeiten von Globalisierung, Digitalisierung & der zunehmenden Herausforderungen von Umweltproblemen immer stärker an seine Grenzen. Zugleich bietet das aber die Möglichkeit zu verdeutlichen, dass genau hier Dynamik entsteht. Diese Grenzen sollten daher nicht als trennend verstanden werden, sondern vielmehr als verbindende Berührungspunkte. Es geht also um Schnittstellen, die sich gerade dort bilden, an denen die zukünftigen Herausforderungen nicht mehr anhand einzelner Disziplinen zu bewältigen sind. Wir sind davon überzeugt, dass sich vor allem an diesen Grenzen beziehungsweise Schnittstellen der Fortschritt in der Wissenschaft vollzieht.

Vor diesem Hintergrund entstand das GMIN²T-Flächenprojekt München-Rosenheim. GMIN²T setzt sich zusammen aus den Geisteswissenschaften und den klassischen MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) und Nachhaltigkeit. Zugrunde liegt das pädagogisch-didaktische Konzept der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) im Hinblick auf den Nachhaltigkeitsdiskurs (Agenda 2030/SDGs).

Was ist ein Flächenprojekt?

Darunter verstehen wir die Erfassung von Daten (z.B. Messdaten, Umfragedaten) auf einer größeren Fläche, in diesem Fall die Region München-Rosenheim. Vergleichbar ist es mit dem Konzept Citizen Science.

Wer setzt das Flächenprojekt um?

Das Flächenprojekt wird von Projektgruppen ausgewählter Mittelschulen, Realschulen und Gymnasien (z.B. von P-Seminaren) in München, Region München und Region Rosenheim umgesetzt.

Das Pilotprojekt startete 2021 mit dem GMIN2T-P-Seminar des Ignaz-Günther-Gymnasiums Rosenheim.

Weitere Schulen sollen folgen. Bei Interesse bitte melden unter: info@bene-muenchen.de

Wie wird das Flächenprojekt umgesetzt?

Jedes P-Seminar sucht sich einen Auftraggeber aus seiner Region und stimmt mit ihm ein Thema, dass Geisteswissenschaften mit MINT-Fächer und Nachhaltigkeit verbindet, ab. Das Thema bearbeitet das P-Seminar in Abstimmung mit dem Auftraggeber selbstständig.

  • Dabei wird es vom RCE BenE München im Sinne einer Bildung für nachhaltigen Entwicklung (BNE) unterstützt.
  • Es erhält die Expertise für sein Projektmanagement vom Project Management Institut, Germany.
  • MUC-labs unterstützen bei wissenschaftlichen Fragen im MINT-Bereich und helfen bei der Suche nach Laboren und Experten.

Themenstellung durch das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim

Das Temperaturregime der Mangfall – eine Analyse vor dem Hintergrund des Klimawandels und vorhandener Nutzungen“

Internationaler Projektaustausch

Die P-Seminare nehmen mit ihren GMIN2T-Projekten an einem internationalen (digitalen) Projektaustausch teil. Kooperationspartner sind ausgewählte Schulen – mit ihren Projekten – aus der Region Hangzhou (China).

Der internationale Projekt-Austausch ist ein Kooperationsprojekt des RCE BenE München mit dem RCE Hangzhou, unterstützt durch die Hanns Seidel Stiftung.

Wer kann mitmachen?

Mitmachen können Schulen (P-Seminare) aus München, der Region München und der Region Rosenheim.

Bei Interesse bitte melden unter: info@bene-muenchen.de

Was erwartet Euch?

  • Trans- und Interdisziplinarität
  • Nachhaltigkeit / Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
  • professionelle Unterstützung im Projektmanagement
  • wissenschaftliche Unterstützung
  • Arbeit in Laboren
  • internationaler (digitaler) Austausch mit einer Schule aus der Region Hangzhou (China)

Die Kooperationspartner: