11. Mai 2021

Digitaler Workshop des RCE BenE München im Rahmen der UNESCO BNE-Wochen

Dienstag, 11.05.2021, 17-18.30 Uhr

Transformation braucht Methode: Navigieren + Wahrnehmen + Vermitteln

RCE BenE München und Dr. Daniel Christian Wahl zeigen ein Methodenportfolio und berichten von ihren Erfahrungen damit.

Um die gesellschaftlichen und planetaren Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte bewältigen zu können braucht es im Bildungskontext ein innovatives Methodenportfolio mit dem folgende Eigenschaften gefördert werden: systemisches & bildhaftes Denken, Transdisziplinarität, Partizipation Haltungen & Werte. Die einzelnen Komponenten beziehen sich idealerweise organisch aufeinander und ermöglichen den Lernenden einen „einladenden“ Einstieg in die Erfahrung von Komplexität.

Dr. D.C. Wahl vermittelt bei dem Workshop ein breites Methodenspektrum – Three Horizons, Hexagon Clustering, World System Mapping & SDG-Lernkarten – mit denen er auch den Ebenen eines Multilevel-Ansatzes zwischen lokal und global gerecht wird. Das RCE BenE München berichtet über seine Arbeit mit Dr. D.C. Wahl und die Erfahrungen mit seinen Methoden.

Anmeldung unter: info@bene-muenchen.de

oder direkt einwählen, Zugangsdaten:
Meeting-ID: 886 7197 8089; Kenncode: 405181

Hinweis für alle Teilnehmer*innen: Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und später auf unserer Homepage zu sehen sein.

Weiterführende Links:

Designing Regenerative Cultures
​Daniel Christian Wahl

Dies ist ein „Whole Earth Catalog“ für das 21. Jahrhundert: eine beeindruckende und weitreichende Analyse dessen, was in unseren Gesellschaften, Organisationen, Ideologien, Weltanschauungen und Kulturen falsch läuft – und wie man es richtig macht. Das Buch befasst sich mit dem Finanzsystem, der Landwirtschaft, dem Design, der Ökologie, der Wirtschaft, der Nachhaltigkeit, den Organisationen und der Gesellschaft im Allgemeinen.

In diesem bemerkenswerten Buch zeigt Daniel Wahl Wege auf, wie wir die Krisen, mit denen wir derzeit konfrontiert sind, neu gestalten und verstehen können, und erforscht, wie wir unseren Weg in die Zukunft leben können. Ausgehend von Denk- und Glaubensmustern zeigt er systematisch auf, wie wir aufhören können, in einer komplexen und unvorhersehbaren Welt der Fata Morgana von Sicherheit und Kontrolle hinterherzujagen. Das Buch fragt, wie wir an der Schaffung vielfältiger regenerativer Kulturen mitwirken können. Rezensionen zum Buch hier…

SDG-Kartenset

GAIA Education: https://www.gaiaeducation.org/gaia-shop/

GAIA Education, freie Downloads: https://www.gaiaeducation.org/gaia-shop/free-downloads/


H3Uni-Ressourcen-Bibliothek

Sie interessieren sich für Transformation: Die hier vorgestellten Methoden werden Ihnen helfen, Grenzen zu überwinden und ungenutztes Potenzial freizusetzen. Sie sind dazu gedacht, eine gemeinsame Praxis zu entwickeln, die umso effektiver wird, je weiter sie verbreitet wird. Bitte nutzen und teilen Sie sie, wann immer Sie können. https://resources.h3uni.org


Noch bis zum 31. Juli

Nachhaltigkeitspreis 2021 für Abschlussarbeiten an Münchner Hochschulen

Noch bis zum 31. Juli können Abschlussarbeiten von Münchner Hochschulen für den Nachhaltigkeitspreis 2021 eingereicht werden. Mit dem Nachhaltigkeitspreis werden herausragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten prämiert, die an Münchner Hochschulen entstanden sind. Eingereicht werden können Abschlussarbeiten aus allen Fachrichtungen aus allen Fachrichtungen in deutscher und englischer Sprache. Die Arbeiten sollen über di e Fachgrenzen hinaus verständlich geschrieben und geeignet sein, auch öffentliche Diskussionen anzuregen. Es werden in der Regel drei Förderpreise verliehen, einer für die Kategorie der Dissertationen, zwei für andere Arbeiten. Dafür wird von der Selbach Umwelt Stiftung ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 3000,- Euro zur Verfügung gestellt. Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen. Weitere Informationen hier.


Buchvorstellung von Prof. Dr. Markus Vogt

Das Grundlagenwerk zur Umweltethik

Ethik und Theologie haben sich zunehmend als wichtige Stimmen im Umweltdiskurs etabliert. Für die notwendige „Große Transformation“ fehlt es nicht primär an ökologischem Wissen und technischen Möglichkeiten, sondern an einem tieferliegenden Wandel der kulturellen Grundeinstellungen. Vor diesem Hintergrund entfaltet das Buch eine systematische umweltethische Reflexion. Zunächst wird der Blick für typische Muster, blinde Flecken, aber auch Aufgaben und Kompetenzen der Ethik in dem vielschichtigen Krisendiskurs geschärft. Im theologischen Zugang werden dynamisch-schöpfungstheologische und interreligiöse Aspekte der Ökoethik ebenso aufgegriffen wie lehramtliche Entwicklungen. Die methodische Grundfrage der Umweltethik wird „jenseits des Naturalismus“ im Übergang von Situationsbeschreibungen zu moralischen Postulaten verortet. Als konzeptionelle Leitbegriffe werden Ressourcengerechtigkeit, intergenerationelle Verantwortung, Risikomündigkeit, Tierethik und Nachhaltigkeit entfaltet. Handlungsfelder, in denen diese konkretisiert werden, sind u.a. Energiewende, Grüne Gentechnik, Konsumethik, Bildung und Bevölkerungsentwicklung. Auf diese Weise bietet das Buch ein umfassendes Kompendium des umweltethischen Wissens. (Prof. Dr. Markus Vogt: Christliche Umweltethik, Freiburg: Herder 2021, 784 Seiten, 48,- €)

Hier geht es zum Artikel: Christliche Umweltethik – Auseinandersetzung mit den Ambivalenzen der Moderne

Hier die Einleitung des Buches als PDF…


„Lernen die Welt zu verändern“

Zum Start der BNE-Auszeichnungen 2021 hat die deutsche UNESCO-Kommission ein neues Erklärvideo zu Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) veröffentlicht.


15. April 2021

Buchvorstellung von Prof. Dr. Markus Vogt

Cover: Herder Verlag

Donnerstag den 15. April, 19.00 – 20.30 Uhr; via zoom

Das Grundlagenwerk zur Umweltethik

Ethik und Theologie haben sich zunehmend als wichtige Stimmen im Umweltdiskurs etabliert. Für die notwendige „Große Transformation“ fehlt es nicht primär an ökologischem Wissen und technischen Möglichkeiten, sondern an einem tieferliegenden Wandel der kulturellen Grundeinstellungen. Vor diesem Hintergrund entfaltet das Buch eine systematische umweltethische Reflexion. Zunächst wird der Blick für typische Muster, blinde Flecken, aber auch Aufgaben und Kompetenzen der Ethik in dem vielschichtigen Krisendiskurs geschärft. Im theologischen Zugang werden dynamisch-schöpfungstheologische und interreligiöse Aspekte der Ökoethik ebenso aufgegriffen wie lehramtliche Entwicklungen. Die methodische Grundfrage der Umweltethik wird „jenseits des Naturalismus“ im Übergang von Situationsbeschreibungen zu moralischen Postulaten verortet. Als konzeptionelle Leitbegriffe werden Ressourcengerechtigkeit, intergenerationelle Verantwortung, Risikomündigkeit, Tierethik und Nachhaltigkeit entfaltet. Handlungsfelder, in denen diese konkretisiert werden, sind u.a. Energiewende, Grüne Gentechnik, Konsumethik, Bildung und Bevölkerungsentwicklung. Auf diese Weise bietet das Buch ein umfassendes Kompendium des umweltethischen Wissens. (Prof. Dr. Markus Vogt: Christliche Umweltethik, Freiburg: Herder 2021, 784 Seiten, 48,- €)

19.00 Uhr Begrüßung und Einführung (Harald Lesch)

19.15 Uhr Der Argumentationsraum der Umweltethik (Konrad Ott, Philosoph, Universität Kiel)

19.30 Uhr  Was sind ethische Argumente wert? Perspektiven der Transformationsforschung (Felix Ekardt, Jurist, Universität Leipzig)

19.45 Uhr Ökotheologie – Was ist die Kompetenz der Theologie im Umweltdiskurs? (Markus Vogt, LMU)

20.00 Diskussion (Moderation: Harald Lesch)

Hier die Einleitung des Buches als PDF…


25. Februar 2021

Warm, wärmer, zu heiß – coole Ideen für Berg am Laim

Sand aus der Sahara, Hitze aus der globalen Erderwärmung – und Berg am Laimer*innen als „change maker“ mittendrin:

Im Digitalen Stadtteiltreff Klimaschutz am 25. Februar 2021, 19-21 Uhr wird auf die nächste Hitzeperiode geblickt. Irmtraud Lechner und Meike Schmidt von der Münchner Aktionswerkstatt Gesundheit (MAGS) stellen Ideen und Ansätze rund um Hitzeschutz im Quartier vor.

Folgende Fragen werden gemeinsam diskutiert:

Wie heize ich persönlich eigentlich Berg am Laim und den Rest der Welt auf? 

Wo sind „coole“ Stellen in Berg am Laim?

Was macht Berg am Laim gegen Hitze-Stress?

Wer mag, kann auf hier auf www.fussabdruck.de (Brot für die Welt) testen, wieviel der eigene Lebensstil zur Erderwärmung beiträgt

Bei der Online-Konferenz, initiiert vom Trägerverein Kulturbürgerhaus Berg am Laim e.V., BenE/GenE München e.V. und der Manufaktur 8 „Bürgerbeteiligung und Partizipation“ der Münchner Initaitive Nachhaltigkeit ist jede und jeder herzlich eingeladen  mitzudiskutieren. Eigene Erfahrungen und Tipps gegen Hitzestress – z.B. aus Leben in südlicheren Ländern – können eingebracht und geteilt werden. Kostenlose Anmeldung unter info@bene-muenchen.de.


„Nachhaltige Stadentwicklung bedeutet für mich…“

Der BenE München e.V. hat sich mit einem Videoclips an der Jahresausstellung 2021 des Referats für Stadtplanung und Bauordnung „Die nachhaltige Stadt – Stadtentwicklung, Freiraum, Klimaschutz“ beteiligt.

In 30 Sekunde sollte der Satz „Nachhaltige Stadtentwicklung bedeutet für mich…“ beendet werden.
Unsere BenE-Vorständin Annette Rinn kommt als „Planerin für nachhaltiges Bauen“ aus der Praxis und hat ihre Vision (ab Minute 15:00) beschrieben.


28. Januar

Grün im Quartier: Luxus oder lebenswichtig?

3. Digitaler Stadtteiltreff am 28.1.2021 von 19-21 Uhr

Der Klimawandel heizt unsere Städte auf – Grünflächen kühlen. Um die „Grüne Stadt der Zukunft“ geht es im nächsten Digitalen Stadtteiltreff Berg am Laim. Die Münchner Soziologin Amelie Bauer untersucht in einem gleichnamigen Forschungsprojekt unter anderem nach den Orten und den Umgang mit Hitzestress im Quartier.

Bild: Amelie Bauer, LMU

Ihr Forschungsteam interessiert auch, wie die Bewohner die Grünflächen in ihrem Quartier genau nutzen, was sie dort gerne machen oder was ihnen fehlt. In Riem, im Bahnhofsviertel und münchenweit konnten die Bewohner mitmachen: Sie maßen zum Beispiel über den Sommer die Temperaturen in ihren Wohnungen oder entwickelten Zukunftsvisionen für ihr Quartier in einem Workshop. Welche Gestaltungsmöglichkeiten und Anpassungsstrategien in dem Projekt entwickelt wurden und auch für Berg am Laim attraktiv wären, wird Thema des Stadtteiltreffs sein.

Anmeldung und Teilnahme an der kostenlosen Videokonferenz über info@bene-muenchen.de.